Lesung zu „Die Runen der Freiheit“

Am gestrigen Abend wurde so gesehen ein alter Bekannter besucht 🙂 Die Ausgangssituation und das Ambiente waren natürlich vollkommen anders als vor einem halben Jahr die Lesung von Benedict Wells.

 

Vor nun 4-5 Jahren war es mein Vater der meinte „Lass uns in einen Schreibkurs gehen“. Zu Anfang wollte eigentlich nur er hin und mich hat er später noch eingetragen, aber das war der Anfang und da lernten wir Michael Peinkofer kennen. Dieser hatte das Seminar in der VHS geleitet und uns viel beigebracht und geholfen. Nach diesem halbjährigen Kurs fast, gab es einen zweiten, an dem wir noch einmal teilnahmen, da einfach die Begeisterung da war. Nicht nur Fantasy, sondern auch andere Genre waren gern gesehen.

 

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Die Veranstaltung am gestrigen Abend war aber nicht nur ein Wiedersehen mit dem Schriftsteller, sondern auch mit zwei netten Personen aus eben jenem Schreibkurs, die per Zufall noch von der Veranstaltung gehört hatten.

Im Vergleich zu der letzten besuchten Lesung war der Kreis der Anwesenden auch wesentlich intimer und sofort viel freundlicher. Überraschend und natürlich toll war es, dass er uns noch gekannt hatte und wir sofort an alte Gespräche anknüpfen konnten, obwohl so viel Zeit vergangen war. (Ich hatte vor einigen Wochen auch schon einmal den Eindruck gehabt, dass er an uns vorbei ist, war mir zu dem Zeitpunkt nicht sicher – kurz zum Verständnis: Michael Peinkofer wohnt direkt in Kempten, in den Worten des Buchladenbesitzers „direkt unter uns“)

 

Es war eine schöne Atmosphäre und viel entspannter als zuletzt 🙂 Zu Anfang wurde noch mehrfach darauf hingewiesen, dass es kein Fantasy-Buch ist, sondern ein Historischer Roman, einfach weil er zu oft nur mit Fantasy in Verbindung gebracht wird. Doch er schreibt sehr vielseitig auch Kinder- und Jugendbücher, Krimi und Science-Fiction.

Überrascht war ich von dem Vorlesen, denn es gab neben dem Prolog gleich noch zwei weitere Stellen. Das Buch handelt von dem Freiheitskampf der Schotten unter William Wallace und während im Prolog der schottische König in die Tiefe stürzt, führten die zwei anderen Passagen den Leser an die Hauptfigur Eadrics heran.

Nach einer längeren Fragerunde, die sich natürlich auch um seine rund 50 anderen Werke und seinen Beruf drehten, gab es gleich noch eine Szene. Sehr professionell hatte auch jeder Charakter seine eigene Stimme und war der Situation entsprechend tief beschrieben. Es war wirklich ein schöner und gelungener Abend, wobei er schon einen recht kleinen Tisch bekommen hatte, auf dem nur wenige Bücher auslagen – nun gut, es waren auch nicht so viele Leute hier, wie beim letzten Mal. Trotzdem! Es war schön ihn wieder persönlich zu treffen und mit ihm zu reden 🙂 Er ist einfach unheimlich sympathisch und freundlich.

 

 

Zum Abschluss gab es natürlich auch wieder ein Buch, neben dem an diesem Abend wichtigen auch noch ein jüngeres Buch: Phönix. Wir werden sehen 😉 ich bin gespannt und das zweite Buch hat mich gereizt, weil … nun ja … es gibt so einen gewissen Grund 😉

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